Europa Championat 2019

Europa Championat 2019

Liebe Gouldamadinen-Freunde!

Das 18. Gouldamadinen-Europa-Championat findet am 24. und 25. August 2019 wieder in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe statt.

Die Europa-Schau ist mittlerweile fester Bestandteil in der Terminplanung eines jeden Liebhabers und Züchters der Gouldamadine.

Es ist die größte Gouldamadinen-Ausstellung in Deutschland.

Beginn: 24.08.2016
Ende: 25.08.2016
Strasse: Festplatz

Halle: Schwarzwaldhalle
Ort: 76137 Karlsruhe

Samstag: 14.00 – 18.00 Uhr
Sonntag: 09.00 – 16.00 Uhr

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Erfolgreiches Zuchtjahr 2019

Erfolgreiches Zuchtjahr 2019

Rotköpfiges Weibchen

Das Zuchtjahr 2019 verläuft sensationell gut. Von Beginn an harmonierten die Zuchtpaare sehr gut miteinander, so dass es bei ausnahmslos allen Paaren mit dem Nachwuchs geklappt hat. Die einjährigen Gouldamadinen haben in der ersten Brut ebenso erfolgreich nachgezogen wie die bruterfahrenen Altvögel.
Die meisten Paare sind aktuell noch mit der Aufzucht der zweiten Brut beschäftigt.

Da zeigt sich einmal mehr – Naturbrut ist der beste Weg zum Erfolg!

Die ersten Jungvögel aus 2019 beginnen bereits mit der Mauser und bekommen allmählich die Farben des Adultgefieders.

Reservierungen für das Zuchtjahr 2019

Reservierungen für das Zuchtjahr 2019

Haben Sie Interesse an Gouldamadinen aus unserer Zucht?

ReservierungslisteDenken Sie bitte rechtzeitig an die Reservierung Ihrer Gouldamadinen unter Angabe der gewünschten Farben und Anzahl per eMail unter info@gouldamadine.de oder telefonisch!

Alle Interessenten an unseren Nachzuchten, welche wir in 2018 nicht mehr bedienen konnten, rücken in der Liste der Reservierungen nach oben.

Die Abgabe der Vögel erfolgt in der Reihenfolge der eingegangenen Reservierungen. Eine Übernahme ist im Sommer / Herbst entweder durch persönliche Abholung möglich oder kann auch per Versand organisiert werden. Einen Versand (overnight express) führen wir allerdings nur in den warmen Monaten des Jahres durch.

Europa Gruppensieger 2017

Bestes wildfarbiges Gouldamadinen Weibchen auf dem Europa-Championat

Europa-Gruppensieger 2017 - 02Auf dem diesjährigen Europa Championat wurde mit 461 ausgestellten Gouldamadinen ein neuer Rekord aufgestellt. Es ist die mit Abstand grösste Gouldamadinenschau in Deutschland. Die internationale Ausstellung während der Sommerzeit im Herzen von Karlsruhe erfreut sich einer immer grösser werdenden Beliebtheit.
Züchter aus Portugal, Belgien, Niederlande, Frankreich, Österreich, Schweiz, Ungarn, Italien, Luxemburg, Tschechien, Slowenien, Rumänien, Dänemark und Deutschland waren dieses Jahr in der Schwarzwaldhalle dabei.

Das beste wildfarbige Gouldamadinen Weibchen wurde eine 0,1 Gelbkopf aus unserer Zucht. Diese setzte sich nach dem Klassensieg bei den gelbköpfigen Weibchen weiter durch als Gruppensiegerin. Danach gewann sie gegen die rot- und schwarzköpfigen Weibchen und wurde schlussendlich Europa Gruppensieger.

Europa-Gruppensieger 2017 - 03

Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche aus dem In- und Ausland!

 

Europa Championat 2017

Liebe Gouldamadinen-Freunde!

azvogelzuchtDas 16. Gouldamadinen-Europa-Championat findet am 26. und 27. August in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe statt. Anlässlich des AZ-Europa-Championats wird wieder eine große Anzahl an Gouldamadinen in allen Farben zu sehen sein.

Es ist die größte Gouldamadinenschau in Deutschland.

Beginn: 26.08.2017
Ende: 27.08.2017

Adresse:
Schwarzwaldhalle, Kongresszentrum Karlsruhe
Festplatz 3
76137 Karlsruhe

Samstag: 14.00 – 18.00 Uhr
Sonntag: 09.00 – 16.00 Uhr

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Vererbung der Rückenfarben bei Gouldamadinen

Bei der Vererbung der Rückenfarben gehe ich an dieser Stelle auf die vorwiegend in Europa verbreiteten und gefestigten Farben ein. Auf neue und noch junge Mutationen gehe ich an anderer Stelle und für eine bessere Übersichtlichkeit separat ein.

Die Gouldamadine kommt in sechs gängigen Rückenfarben vor, deren Vererbungsregeln nachgewiesen wurden. Es handelt sich dabei um die bekannte wildfarbene Form, die eine grüne Farbe besitzt. Weitere Rückenfarben gibt es in gelb, blau und silber. Zu einer Besonderheit kommt es durch den Erbgang der gelben Mutation. Da gelbe Männchen zwei Faktoren für die Farbe Gelb besitzen (gelbe Weibchen nur einen Faktor), gibt es zusätzlich einfaktorige (gelbe) Männchen in der Grün- bzw. Blaureihe. Diese werden als „pastell-grün“ und als „pastell-blau“ bezeichnet. Wir sprechen daher von insgesamt sechs Rückenfarben bei den Männchen und von vier Rückenfarben bei den Weibchen.

Die Vererbung wird hier am Beispiel der rotköpfigen, lilabrüstigen Gouldamadine erläutert. Für die anderen Kopf- und Brustfarben verhält sich die Vererbung der Rückenfarbe analog.

 

1,0 Rotkopf
1,0 Wildfarbe

0,1 Rotkopf
0,1 Wildfarbe

 

 

 

 

 

 

1,0 Pastell
1,0 Pastell

 

 

 

 

 

 

1,0 Gelb
1,0 Gelb

0,1 Gelb
0,1 Gelb

 

 

 

 

 

 

1,0 Blau
1,0 Blau

0,1 Blau
0,1 Blau

 

 

 

 

 

 

1,0 Pastellblau
1,0 Pastellblau

 

 

 

 

 

 

1,0 Silber
1,0 Silber

0,1 Silber
0,1 Silber

 

 

 

 

 

 

Die wildfarbene (grüne) und gelbe Gouldamadine 

Die grüne (Wf) Rückenfarbe folgt dem geschlechtsgebundenen Erbgang. Sie ist unvollständig dominant gegenüber der gelben (G) Rückenfarbe, welche ebenfalls geschlechtsgebunden vererbt. Männchen (1,0) können ein- oder zweifaktorig in grüner Rückenfarbe sein, Weibchen (0,1) einfaktorig. Dies führt zu folgenden möglichen Genotypen:

X(Wf) X(Wf) – Zweifaktorig wildfarbene Männchen sind reinerbig in Bezug auf die grüne Rückenfarbe: 1,0 Wf

X(Wf) X(G) – Pastellfarbene Männchen besitzen einen wildfarbenen und einen gelben Faktor: 1,0 P

X(G) X(G) – Zweifaktorig gelbe Männchen sind reinerbig in Bezug auf die gelbe Rückenfarbe: 1,0 G

X(Wf) Y(-) – Weibchen sind stets einfaktorig wildfarben und können nicht spalterbig in gelb sein: 0,1 Wf

X(G) Y(-) – Weibchen sind stets einfaktorig gelb: 0,1 G

 

Die blaue und silberne Gouldamadine 

Blaue (B) Gouldamadinen vererben autosomal rezessiv und benötigen zwei blaue Faktoren, um die blaue Rückenfarbe zu zeigen. Sowohl die grüne als auch die gelbe Rückenfarbe sind dominant gegenüber der blauen Rückenfarbe.

Die Kombination des Blaufaktors mit der grünen Rückenfarbe lässt die blaue Gouldamadine entstehen. Die Kombination des Blaufaktors mit der gelben Rückenfarbe lässt die silberne (S) Gouldamadine entstehen. Dies führt zu folgenden möglichen Genotypen:

X(Wf) X(Wf) (B) (B) – Zweifaktorig wildfarbene Männchen mit zwei blauen Faktoren: 1,0 B

X(Wf) X(Wf) (-) (B) – Zweifaktorig wildfarbene Männchen mit einem blauen Faktor: 1,0 Wf/B

X(Wf) X(G) (B) (B) – Pastellfarbene Männchen mit zwei blauen Faktoren: 1,0 PB

X(Wf) X(G) (-) (B) – Pastellfarbene Männchen mit einem blauen Faktor: 1,0 P/B

X(G) X(G) (B) (B) – Zweifaktorig gelbe Männchen mit zwei blauen Faktoren: 1,0 S

X(G) X(G) (-) (B) – Zweifaktorig gelbe Männchen mit einem blauen Faktor: 1,0 G/B

X(Wf) Y(-) (B) (B) – Einfaktorig wildfarbenes Weibchen mit zwei blauen Faktoren: 0,1 B

X(Wf) Y(-) (-) (B) – Einfaktorig wildfarbenes Weibchen mit einem blauen Faktor: 0,1 Wf/B

X(G) Y(-) (B) (B) – Einfaktorig gelbes Weibchen mit zwei blauen Faktoren: 0,1 S

X(G) Y(-) (-) (B) – Einfaktorig gelbes Weibchen mit einem blauen Faktor: 0,1 G/B

 

Die Genotypen zur besseren Übersicht in Kurzform:

1,0 0,1
WF WF
WF/B WF/B
G G
G/B G/B
B B
P
P/B
PB
S S

 

Aus den 9 Genotypen der Männchen und den 6 Genotypen der Weibchen ergeben sich 54 Verpaarungsmöglichkeiten bezogen auf die Rückenfarbe.

In der folgenden Aufstellung sind diese Verpaarungsmöglichkeiten im Detail dargestellt. Sie eignen sich natürlich auch sehr gut, um anhand der Zuchtresultate umgekehrt herauszufinden, welche Gene die Eltern in sich tragen, falls diese noch nicht bekannt sind. Somit kann man innerhalb recht kurzer Zeit Ordnung in seine Zuchtdaten bringen, zumindest bezogen auf die Rückenfarben.

Die Verpaarungen der hier aufgeführten Vererbung der Rückenfarbe muss man für einen vollständigen Überblick der Farbvererbung in Zusammenhang mit den Vererbungen der Kopf- und Brustfarbe sehen, welche ich bereits in vorherigen Berichten (Vererbung der KopffarbenVererbung der Brustfarben) hatte.

Aus den 54 Verpaarungsmöglichkeiten der Kopffarbe, den 21 Verpaarungsmöglichkeiten der Brustfarbe und den hier beschriebenen 54 Verpaarungsmöglichkeiten der Rückenfarbe ergeben sich insgesamt 61.236 Möglichkeiten der Verpaarung. Unter Berücksichtigung neuer und hier nicht aufgeführter Farben lässt sich diese Zahl noch vervielfachen. Doch bleiben wir zunächst bei den beschriebenen Rückenfarben.

 

Nr. Genotyp des 1,0 Genotyp des 0,1 Genotypen der Jungen
1 Wf Wf 50% 1,0 Wf
50% 0,1 Wf
2 Wf Wf/B 25% 1,0 Wf
25% 1,0 Wf/B
25% 0,1 Wf
25% 0,1 Wf/B
3 Wf G 50% 1,0 P
50% 0,1 Wf
4 Wf G/B 25% 1,0 P
25% 1,0 P/B
25% 0,1 Wf
25% 0,1 Wf/B
5 Wf B 50% 1,0 Wf/B
50% 0,1 Wf/B
6 Wf S 50% 1,0 P/B
50% 0,1 Wf/B
7 Wf/B Wf 25% 1,0 Wf
25% 1,0 Wf/B
25% 0,1 Wf
25% 0,1 Wf/B
8 Wf/B Wf/B 12,5% 1,0 Wf
25,0% 1,0 Wf/B
12,5% 1,0 B
12,5% 0,1 Wf
25,0% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 B
9 Wf/B G 25% 1,0 P
25% 1,0 P/B
25% 0,1 Wf
25% 0,1 Wf/B
10 Wf/B G/B 12,5% 1,0 P
25,0% 1,0 P/B
12,5% 1,0 BP
12,5% 0,1 Wf
25,0% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 B
11 Wf/B B 25% 1,0 Wf/B
25% 1,0 B
25% 0,1 Wf/B
25% 0,1 B
12 Wf/B S 25% 1,0 P/B
25% 1,0 BP
25% 0,1 Wf/B
25% 0,1 B
13 G Wf 50% 1,0 P
50% 0,1 G
14 G Wf/B 25% 1,0 P
25% 1,0 P/B
25% 0,1 G
25% 0,1 G/B
15 G G 50% 1,0 G
50% 0,1 G
16 G G/B 25% 1,0 G
25% 1,0 G/B
25% 0,1 G
25% 0,1 G/B
17 G B 50% 1,0 P/B
50% 0,1 G/B
18 G S 50% 1,0 G/B
50% 0,1 G/B
19 G/B Wf 25% 1,0 P
25% 1,0 P/B
25% 0,1 G
25% 0,1 G/B
20 G/B Wf/B 12,5% 1,0 P
25,0% 1,0 P/B
12,5% 1,0 BP
12,5% 0,1 G
25,0% 0,1 G/B
12,5% 0,1 S
21 G/B G 25% 1,0 G
25% 1,0 G/B
25% 0,1 G
25% 0,1 G/B
22 G/B G/B 12,5% 1,0 G
25,0% 1,0 G/B
12,5% 1,0 S
12,5% 0,1 G
25,0% 0,1 G/B
12,5% 0,1 S
23 G/B B 25% 1,0 P/B
25% 1,0 BP
25% 0,1 G/B
25% 0,1 S
24 G/B S 25% 1,0 G/B
25% 1,0 S
25% 0,1 G/B
25% 0,1 S
25 B Wf 50% 1,0 Wf/B
50% 0,1 Wf/B
26 B Wf/B 25% 1,0 Wf/B
25% 1,0 B
25% 0,1 Wf/B
25% 0,1 B
27 B G 50% 1,0 P/B
50% 0,1 Wf/B
28 B G/B 25% 1,0 P/B
25% 1,0 BP
25% 0,1 Wf/B
25% 0,1 B
29 B B 50% 1,0 B
50% 0,1 B
30 B S 50% 1,0 BP
50% 0,1 B
31 P Wf 25% 1,0 Wf
25% 1,0 P
25% 0,1 Wf
25% 0,1 G
32 P Wf/B 12,5% 1,0 Wf
12,5% 1,0 Wf/B
12,5% 1,0 P
12,5% 1,0 P/B
12,5% 0,1 Wf
12,5% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 G
12,5% 0,1 G/B
33 P G 25% 1,0 P
25% 1,0 G
25% 0,1 Wf
25% 0,1 G
34 P G/B 12,5% 1,0 P
12,5% 1,0 P/B
12,5% 1,0 G
12,5% 1,0 G/B
12,5% 0,1 Wf
12,5% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 G
12,5% 0,1 G/B
35 P B 25% 1,0 Wf/B
25% 1,0 P/B
25% 0,1 Wf/B
25% 0,1 G/B
36 P S 25% 1,0 P/B
25% 1,0 G/B
25% 0,1 Wf/B
25% 0,1 G/B
37 P/B Wf 12,5% 1,0 Wf
12,5% 1,0 Wf/B
12,5% 1,0 P
12,5% 1,0 P/B
12,5% 0,1 Wf
12,5% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 G
12,5% 0,1 G/B
38 P/B Wf/B 6,25% 1,0 Wf
12,5% 1,0 Wf/B
6,25% 1,0 B
6,25% 1,0 P
12,5% 1,0 P/B
6,25% 1,0 PB
6,25% 0,1 Wf
12,5% 0,1 Wf/B
6,25% 0,1 B
6,25% 0,1 G
12,5% 0,1 G/B
6,25% 0,1 S
39 P/B G 12,5% 1,0 P
12,5% 1,0 P/B
12,5% 1,0 G
12,5% 1,0 G/B
12,5% 0,1 Wf
12,5% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 G
12,5% 0,1 G/B
40 P/B G/B 6,25% 1,0 P
12,5% 1,0 P/B
6,25% 1,0 BP
6,25% 1,0 G
12,5% 1,0 G/B
6,25% 1,0 S
6,25% 0,1 Wf
12,5% 0,1 Wf/B
6,25% 0,1 B
6,25% 0,1 G
12,5% 0,1 G/B
6,25% 0,1 S
41 P/B B 12,5% 1,0 Wf/B
12,5% 1,0 B
12,5% 1,0 P/B
12,5% 1,0 BP
12,5% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 B
12,5% 0,1 G/B
12,5% 0,1 S
42 P/B S 12,5% 1,0 P/B
12,5% 1,0 BP
12,5% 1,0 G/B
12,5% 1,0 S
12,5% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 B
12,5% 0,1 G/B
12,5% 0,1 S
43 BP Wf 25% 1,0 Wf/B
25% 1,0 P/B
25% 0,1 Wf/B
25% 0,1 G/B
44 BP Wf/B 12,5% 1,0 Wf/B
12,5% 1,0 B
12,5% 1,0 P/B
12,5% 1,0 BP
12,5% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 B
12,5% 0,1 G/B
12,5% 0,1 S
45 BP G 25% 1,0 P/B
25% 1,0 G/B
25% 0,1 Wf/B
25% 0,1 G/B
46 BP G/B 12,5% 1,0 P/B
12,5% 1,0 BP
12,5% 1,0 G/B
12,5% 1,0 S
12,5% 0,1 Wf/B
12,5% 0,1 B
12,5% 0,1 G/B
12,5% 0,1 S
47 BP B 25% 1,0 B
25% 1,0 BP
25% 0,1 B
25% 0,1 S
48 BP S 25% 1,0 BP
25% 1,0 S
25% 0,1 B
25% 0,1 S
49 S Wf 50% 1,0 P/B
50% 0,1 G/B
50 S Wf/B 25% 1,0 P/B
25% 1,0 BP
25% 0,1 G/B
25% 0,1 S
51 S G 50% 1,0 G/B
50% 0,1 G/B
52 S G/B 25% 1,0 G/B
25% 1,0 S
25% 0,1 G/B
25% 0,1 S
53 S B 50% 1,0 BP
50% 0,1 S
54 S S 50% 1,0 S
50% 0,1 S

Erfolge Europa-Championat 2015

Auf dem diesjährigen Gouldamadinen-Europa-Championat wurden die Erfolge des Vorjahres wiederholt und weiter ausgebaut.

Wie auf dem Europa-Championat 2014 wurden auch in 2015 wieder 2 junge Gelbkopf-Männchen gemeldet und ausgestellt.
Diese belegten analog zum Vorjahr ebenfalls die Plätze 1 und 2.

Europa-Championat 2015 - Junge Gelbkopf-Gouldamadinen - 1. und 2. Platz
Europa-Championat 2015 – Junge Gelbkopf-Gouldamadinen – 1. und 2. Platz

Beide Männchen stammen aus Verpaarungen verschiedener Linien und sind nicht direkt verwandt mit den Plätzen 1 und 2 des Vorjahres.

Europa-Championat 2015 - Junge Gelbkopf-Gouldamadine - 1. Platz
Europa-Championat 2015 – Junge Gelbkopf-Gouldamadine – 1. Platz

Europa-Championat 2015 - Junge Gelbkopf-Gouldamadine - 2. Platz
Europa-Championat 2015 – Junge Gelbkopf-Gouldamadine – 2. Platz

 

In den Schauklassen der älteren gelbköpfigen Gouldamadinen belegten ein Männchen und ein Weibchen aus unserer Zucht jeweils Platz 2.

 

Bei den blauen Gouldamadinen zeigt der Neuaufbau des Zuchtstammes ebenfalls bereits gute Erfolge. Ein stattliches, rotköpfiges Männchen in Blau belegte auch hier den 1. Platz.

Europa-Championat 2015 - Gouldamadine Blau Rotkopf - 1. Platz
Europa-Championat 2015 – Gouldamadine Blau Rotkopf – 1. Platz

Europa-Championat 2015 - Gouldamadine Blau Rotkopf - 1. Platz
Europa-Championat 2015 – Gouldamadine Blau Rotkopf – 1. Platz

 

Bei den Albinos und Lutinos wurden wie im Vorjahr in der Kategorie der Neumutationen die vorderen Plätze belegt.

  • 1. und 2. Platz bei den Männchen (FA) Albino/Lutino
  • 1. Platz bei den Weibchen (FA) Lutino

 

Vererbung der Brustfarben bei Gouldamadinen

Die Gouldamadine kommt in drei Brustfarben vor, deren Vererbungsregeln nachgewiesen wurden. Es handelt sich dabei um die violett- oder lilabrüstige Form wie wir sie vom Wildtyp her kennen, sowie um die rosabrüstige und weißbrüstige Form.

Das Gen, welches die Brustfarbe bestimmt, ist unabhängig vom Geschlecht der Vögel. Es verhält sich bei Männchen und Weibchen gleichermaßen, was die Sache hinsichtlich der Vererbung vereinfacht. Die Darstellung zeigt die rotköpfige Gouldamadine. In den anderen Kopffarben verhält sich die Vererbung der Brustfarbe gleich.

Die lilabrüstige Gouldamadine

Lilabrust (Lb) vererbt autosomal dominant. Gouldamadinen können ein- oder zweifaktorig in Lilabrust sein.

1,0 Rotkopf
1,0 Lilabrust

0,1 Rotkopf
0,1 Lilabrust

 

 

 

 

 

 

Die rosabrüstige Gouldamadine

Rosabrust (Rb) vererbt autosomal, und zwar rezessiv gegenüber Lilabrust und dominant gegenüber Weißbrust. Gouldamadinen können ein- und zweifaktorig in Rosabrust sein.

1,0 Rosabrust
1,0 Rosabrust

0,1 Rosabrust
0,1 Rosabrust

 

 

 

 

 

 

Die weißbrüstige Gouldamadine

Weißbrust (Wb) vererbt autosomal rezessiv gegenüber Lila- und Weißbrust. Gouldamadinen können ein- und zweifaktorig in Weißbrust sein.

1,0 Weißbrust
1,0 Weißbrust

0,1 Weißbrust
0,1 Weißbrust

 

 

 

 

 

 

Daraus ergeben sich folgende 6 Genotypen jeweils bei Männchen und Weibchen bezogen auf die Brustfarbe:

Lb Lb – Lilabrust reinerbig: Lb
Lb Rb – Lilabrust spalterbig in Rosabrust: Lb/Rb
Lb Wb – Lilabrust spalterbig in Weißbrust: Lb/Wb
Rb Rb – Rosabrust reinerbig: Rb
Rb Wb – Rosabrust spalterbig in Weißbrust: Rb/Wb
Wb Wb – Weißbrust reinerbig: Wb

Aufgrund des vorhandenen Farbspektrums, welches in jeder einzelnen Brustfarbe existiert, ist eine Zuordnung nicht in jedem Fall einfach und benötigt daher eine gewisse Erfahrung.

Kombinationen bei der Vererbung von Brustfarben

Mit diesen 6 Genotypen sind insgesamt 21 verschiedene Verpaarungskombinationen möglich bezogen auf die Brustfarbe.

In der folgenden Aufstellung sind diese Verpaarungsmöglichkeiten im Detail dargestellt.

Nr. Genotyp 1 Genotyp 2 Genotypen der Nachzucht
1 Lb Lb 100% Lb
2 Lb Lb/Rb 50% Lb
50% Lb/Rb
3 Lb Lb/Wb 50% Lb
50% Lb/Wb
4 Lb Rb 100% Lb/Rb
5 Lb Rb/Wb 50% Lb/Rb
50% Lb/Wb
6 Lb Wb 100% Lb/Wb
7 Lb/Rb Lb/Rb 25% Lb
50% Lb/Rb
25% Rb
8 Lb/Rb Lb/Wb 25% Lb
25% Lb/Rb
25% Lb/Wb
25% Rb/Wb
9 Lb/Rb Rb 50% Lb/Rb
50% Rb
10 Lb/Rb Rb/Wb 25% Lb/Rb
25% Lb/Wb
25% Rb
25% Rb/Wb
11 Lb/Rb Wb 50% Lb/Wb
50% Rb/Wb
12 Lb/Wb Lb/Wb 25% Lb
50% Lb/Wb
25% Wb
13 Lb/Wb Rb 50% Lb/Rb
50% Rb/Wb
14 Lb/Wb Rb/Wb 25% Lb/Rb
25% Lb/Wb
25% Rb/Wb
25% Wb
15 Lb/Wb Wb 50% Lb/Wb
50% Wb
16 Rb Rb 100% Rb
17 Rb Rb/Wb 50% Rb
50% Rb/Wb
18 Rb Wb 100% Rb/Wb
19 Rb/Wb Rb/Wb 25% Rb
50% Rb/Wb
25% Wb
20 Rb/Wb Wb 50% Rb/Wb
50% Wb
21 Wb Wb 100% Wb